Feng-Shui - Geschichte

Wie in vielen anderen Kulturen auch, waren die Menschen im alten China sehr sorgfältig in der Wahl der Stellen auf denen Sie ein Dorf, eine Stadt oder gar eine Haupstadt errichten wollten. Eine gutgewählte Lage sollte Reichtum und Glück für die Menschen bringen, wogegen ein schlechter Platz Hunger und Krieg bringen konnte. Die Aufgabe, diese geeignete Lage zu finden oblag eigens dafür ausgebildeten Männern. Deren Erfahrung wurden in Familientradition von Generation zu Generation weitergegeben.

Diese Techniken waren unter dem Namen " Kan Yu " bekannt. Kan bedeutet "der Weg des Himmels" und Yu ist der "Weg der Erde". Es bedeutet das Untersuchen einer Örtlichkeit mit Bezug auf den Zeitaspekt. Heute ist diese Technik bekannt als " Feng-Shui ".

Der Mensch wurde nicht als Individuum, sondern als Teil des Gesamtbildes, unseres Universums gesehen. Der Mensch wurde im Zusammenhang mit seiner Umgebung betrachtet.

Aus diesem Grund sollte sich der Mensch bemühen, in Harmonie mit der Natur und seiner Umwelt zu leben. Daher ist ein Feng-Shui Berater angehalten, Veränderungen unbedingt im Einklang mit der Natur zu empfehlen. Es gibt ein uraltes Feng-Shui Buch, " Das Buch der Beerdigungen"  das von Guo Po ca. um 300 v. Chr. geschrieben wurde, in dem zu lesen ist, dass es außerordentlich wichtig ist, das Wesen der natürlichen Umgebung zu erhalten. Feng-Shui ist daher das Studium der Vorgehensweisen, mit denen es möglich ist, eine harmonische und ausgeglichene Umgebung zu schaffen.

Feng-Shui beschäftigt sich mit den Umgebungen und Häusern von lebenden und toten Menschen, wir sprechen von Yang Feng-Shui und  Ying Feng-Shui.

Es wurden im alten China Grabstätten mit äußerster Sorgfalt ausgesucht und genau wie Wohnhäuser sehr speziell ausgerichtet, weil man sich von einer perfekten Grabausrichtung Glück und Erfolg für die Nachkommen des Verstorbenen versprach.

Jiang Da Hong, ein Feng-Shui-Experte, der in der Zeit des Übergangs von der Ming zur Qing Dynastie (ca. 1644 n. Chr.) lebte, sprach jedoch dem Feng-Shui für Häuser, in denen Menschen lebten, wesentlich mehr Bedeutung zu, als dem Grab-Feng-Shui.

Während der Tang Dynastie (618 - 907 n.Chr.) gab es über 120 Feng-Shui Schulen, von denen allerdings keine einzige alle Techniken und Geheimnisse besaß und lehrte. In der Qing Dynastie (1644 - 1911 n. Chr.) hat ein Mönch dann alles Wissen über Feng-Shui zusammengetragen und schrieb dann das berühmte Buch Master Shen Zhu Reng : " Shen´s Xuan Kong Xue",  (Master Shen´s Zeit und Raum Feng-Shui Handbuch). Dieses Buch wurde zwar häufig von Neidern angegriffen, gilt aber trotzdem als der Klassiker unter den Feng-Shui Büchern. Die Inhalte des Buches sind als traditionelle Lehre Teil der Inhalte dieser Feng-Shui Ausbildung.

Einzug in den Westen hat Feng-Shui in den 70iger Jahren genommen und sich zuerst in Nordamerika verbreitet. Daraus hervorgegangen ist durch Meister Lin Yun das 3 - Türen - Bagua ( Schwarzhutsekte ), was extrem leicht zu lernen und verstehen ist, und ohne Kompass einsetzbar ist ( z.B. Reichtum immer hinten links). Inzwischen haben sich vor allem im Westen viele Abarten herausgebildet ( kreatives, intuitives, holitisches, spirituelles... Feng-Shui ) die sich von echtem Feng-Shui absolut unterscheiden und teilweise Aberglauben und Hokuspokus als Marketingkonzept in die Beratungen einbeziehen. Diese Formen von Feng-Shui sind auch als " New Age Feng-Shui " bekannt.

Ulrike Rosenthal
Solbadstraße 5a, 31812 Bad Pyrmont

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